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Beginn: 19.30 Uhr
Eintritt: 15 € / "werkstatt"-Vereinsmitglieder 10 € / ermäßigt 5 €

Kozmic Trio (Foto: Ernst Luk)

Osteuropäische Folklore trifft Jazz. Jazz trifft auf Strophenlieder. Die Strophenlieder begegnen dem Orient, und alle sagen am Ende: „Wir müssen unbedingt mal was zusammen machen!“
Das tun sie hiermit auf höchst kreative Weise. Das Kozmic Trio macht vor Ländergrenzen und Sprachbarrieren nicht Halt und eröffnet nebenbei ein paar ganz neue Kategorien, Musik zu verstehen. Alle drei Musiker*innen sind im Jazz zu Hause und haben sich gleichzeitig die Tür immer offen gehalten für vieles andere, was die Welt an Musik zu bieten hat. Denn in Wahrheit sind die ursprünglichen Rhythmen aus Bulgarien, Armenien, Afrika, dem Orient oder Andalusien echte Seelenverwandte des zeitgenössischen Jazz.
Die Nuance zwischen diesen Horizonten weiß das Kozmic Trio wunderbar herauszukitzeln. Der Klang der fremden Sprachen und die urtümlichen Melodien entführen das Publikum in ferne Gefilde. Gleichzeitig öffnen sich neue Türen, wenn Matthias Dymke, Jaime Moragas Vasquez und Imke Johanne Spöring -ganz nach Jazzmanier- das freie Spiel eröffnen und die Traditionals in erfrischend neuem Gewand erscheinen lassen.

Imke Johanne Spöring, gestandene Weltenbummlerin, bringt ihre quirlige Sopranstimme und ihren selbstverständlichen Umgang mit fremden Kulturen in das Projekt ein. Sie vertont ihre eigenen poetischen Schriften und jongliert mit Vorliebe auch mit althergebrachten Texten. Ihre Stimme geht in die Extreme, was den konventionellen Begriff von „Gesang“ grundsätzlich in Frage stellt. Nicht nur nutzt sie ihre vollen drei Oktaven in einem Kontext jenseits der Opernbühne – sie weiß außerdem Scat, Beatbox, Instrumenten-Imitationen und sogar Atmer gekonnt in die Arrangements einzufügen.

Jaime Moraga hat sowohl Wurzeln in Lateinamerika als auch in Spanien, und genauso weite Brücken schlägt er zwischen den vielen Musikstilen und Perkussionsinstrumenten, die er handzuhaben weiß. Er fügt dem großen Experiment, das das Kozmic Trio wagt, eine gehörige Portion rhythmischen Pfeffer hinzu - allerdings auf so feinfühlige Art, dass man es geradezu als „melodisch“ bezeichnen muss. Seine Instrumente nehmen mit nicht wenig Rasanz und Humor am musikalischen Dialog teil, behaupten sich als eigene Stimme im Geschehen.

Matthias Dymke geht am Klavier an klanglichen Extremen entlang, wenn er all diese Einflüsse verbindet. Er wechselt gekonnt zwischen rhythmisch-linearem und harmonischem Spiel, ist mal ganz Rhythmusgruppe, mal harmonisches Klanggewitter und mal Einzelelement im Zusammenklang des Ensembles. Seine eigenen Kompositionen sind würzig und komplex; sie bilden einen spannenden Kontrapunkt zu den eingängigen folkloristischen Motiven.

Der rote Faden des Kozmic Trios ist die Erkenntnis, dass berührende, authentische Musik keine Nationalität und keine Beschriftung braucht. Die Essenz von Musik, die zwischen den Tönen hervorblitzt, macht Grenzen schlicht unnötig.

Imke Johanne Spöring – Gesang, Komposition
Matthias Dymke – Piano, Komposition
Jaime Moraga Vasquez - Perkussion

Kozmic Trio (Foto: Ernst Luk)

Gefördert von:

Beginn: 19.30 Uhr / Eintritt: 10 € / ermäßigt: 5 €
Eintritt frei für Personen unter 20 Jahren!
Kein Vorverkauf möglich, Reservierung per Mail an: info@werkstatt-ev.de

Die Besucher erwartet ein einprägsamer und außergewöhnlicher Soloabend. Sie erleben den Kontrabass auf eine wahrscheinlich so noch nie gehörte Weise und Vielfalt.

Christian Hinz präsentiert auf dem Kontrabass eigene Arrangements moderner klassischer Komponisten und Jazzmusiker und Eigenkompositionen, wobei es auch Raum für Improvisation gibt.
Mit seinem Programm führt er den Zuhörer mit unterschiedlichen musikalischen Einflüssen aus verschiedenen Kulturen auf eine abwechslungsreiche Reise.

Christian Hinz ist ein Instrumentalist, der insbesondere für sein virtuoses eigenständiges Spiel auf dem Kontrabass bekannt ist.
Vor dem Studium des Kontrabasses begann er als Kind seine musikalische Laufbahn mit klassischer Gitarre bei verschiedenen Gitarristen.

Von 2008 bis 2016 war er Schüler des französischen Virtuosen François Rabbath in Paris, der ihn in seiner "Nouvelle Technique de la Contrebasse" unterrichtete. In dieser Zeit entwickelte Christian eine eigene Quint-/Quartstimmung in C-,G-,d-,g-,c-.

Die neue Stimmung verleiht dem Instrument eine besondere Resonanz mit größerem Tonumpfang, sowie neue Ausdrucksmöglichkeiten.

Durch weiterführende Studien begegnete er diversen Musikern aus verschiedenen Kulturen, deren Einflüsse er in sein Spiel adaptierte. Christian Hinz praktiziert  verschiedene Spielweisen auf seinem Instrument. So musiziert er gleichermassen mit  französischem, wie auch deutschem Bogen und übernahm Gitarrentechniken auf den Kontrabass.

Christian steht im regen Austausch mit Instrumentenbauern, um sich Sonderanfertigungen nach eigenen Vorstellungen bauen zu lassen. Seine Ideen führen auch zu neuen beständigen Konzepten im Instrumentenbau. Christian Hinz musizierte   in verschiedenen klassischen Ensembles und Orchestern. Als Multiinstrumentalist  wirkt er in diversen Studioprojekte im Bereich Pop, Rock und Weltmusik mit. Mit dem Kontrabass tritt Christian Hinz hauptsächlich mit eigenen virtuosen Soloprogrammen  auf.
Sein außergewöhnlicher, einprägsamer Stil führt ihn regelmäßig in Zusammenarbeit mit Künstlern aus anderen Bereichen wie Tanz, Theater, Literatur.

Auf dem Kontrabass spielt er in einer eigens von ihm eingeführten Quint-/Quartstimmung.
Die Stimmung in C-,G-,d-,g-,c- verleiht dem Instrument einen größeren Tonumfang und neue Ausdrucksmöglichkeiten.
Unorthodoxe Spieltechniken und neue experimentelle Klänge dienen stets melodischen, sowie rhythmischen Strukturen und erweitern die Fähigkeiten des Soloinstrumentes.

Gefördert von:

Beginn: 19.30 Uhr / Eintritt: 10 € / ermäßigt: 5 €
Eintritt frei für Personen unter 20 Jahren!
Kein Vorverkauf / Reservierungswünsche an: info@werkstatt-ev.de

„Ich integriere alles in mein Spiel, was ich mag, von Reggae über Pink Floyd bis zu Jazz. Das nenne ich Experimental Flow Music.“ Inga Rothammel (aus: FAZ Quarterly)

Foto: Finn Schafer

Die zweifach für den Deutschen Jazzpreis nominierte Saxophonistin Inga Rothammel bewegt sich zwischen wilden Improvisationen und lyrischen Melodien. Mit elektronischen Sounds, Natursounds, viel Experimentierfreude erschafft sie dabei einen Dschungel aus bebenden Beats, mystischen Klang Landschaften und verträumten Saxophonmelodien.

Mit ihrem Trio Ingen Navn Trio spielte Inga unter anderem auf dem „Festival Jazz International Nijmegen“ (2021), auf der Cologne Jazzweek (2023) und sie ist Preisträgerin des Jazzwettbewerbes der Werner Richard -Dr. Carl Dörken Stiftung (2021). Mit ihrem Debütalbum „Elewha“ (BertholdRecords, 2024) und mit ihrem Album „Octopetala“ (Boomslangrecords, 2025) wurde sie für den Deutschen Jazzpreis nominiert. Im Dezember 2022 residierte sie für eine längere Zeit im Dschungel von Peru und reiste mit ihrem Saxophone in den Süden Argentiniens.

„Das ist geballte, atemlose Gegenwart“ – Stefan Pieper NRW Jazz

„Auf jeden Fall horcht auf, wer Frontfrau und Komponistin Inga Rothammel mit ihrem Sound auf Alt-und Baritonsaxofon, dem von radikaler Intuition befeuerten Humor in ihren Texten erlebt, gesprochen, gerappt und gesungen,  mit dem Charisma einer (scheinbar) erfahrenen Poetry-Slammerin“ - Jazzthetik

Inga Rothammel - Sopran, Alt und Baritonsaxophone, Stimme, Natursounds, elektronische Beats

Foto: Olga Beumer

Gefördert von:

Beginn: 19.30 Uhr
Eintritt: 15 € / "werkstatt"-Vereinsmitglieder 10 € / ermäßigt 5 €
Eintritt frei für Personen unter 20 Jahren!
Kein Vorverkauf möglich, Reservierung per Mail an: info@werkstatt-ev.de

GÖB-Trio (Foto: Florian Kaese)

Dem Trio des jungen Pianisten Benedikt Göb gelingt es, viele Genres des Jazz, von straight ahead bis modern, zu einer neuen und einzigartigen Mixtur aus Spontanität und Spielfreude zu verbinden. Mit Jakob Hein an den Drums und Jan Blikslager am Bass hat sich Göb zwei der aufstrebendsten jungen Musiker der Kölner Jazzszene in sein Trio geholt.

Christian Hammer und Benedikt Göb verbindet eine lange Geschichte, so begleitete Hammer schon als Lehrer der Musikschule Borken und als Dozent der Kinder- und Jugend-Big Band "Unijazzity" die ersten Schritte des jungen Pianisten in Richtung Jazz. Erst im letzten Jahr absolvierte Göb seinen Bachelor in Jazzpiano an der Musikhochschule Köln und tritt als Teil der Kölner Jazzszene als Front- und Sideman in unterschiedlichsten Besetzungen sowohl national als auch international auf.

An diesem Abend werden Eigenkompositionen der beteiligten Musiker und ausgewählte Klassiker der Jazzgeschichte auf dem Programm stehen.

Benedikt Göb: Piano
Christian Hammer: Gitarre
Jan Blikslager:  Bass
Jakob Hein: Drums

Christian Hammer (Foto: Christoph Giese)

Gefördert von:

Beginn: 19.30 Uhr
Eintritt: 15 € / "werkstatt"-Vereinsmitglieder 10 € / ermäßigt 5 €
Kein Vorverkauf / Reservierungswünsche an: info@werkstatt-ev.de

Foto: Frank Kurczyk

Lieder voller Wut und Verzweiflung

Aufgrund seines Aussehens riet man dem Belgier Jacques Brel zu Beginn seiner Karriere, er solle besser hinter der Bühne bleiben und für andere Interpreten Liedtexte schreiben.
Zurückweisungen wegen seiner vermeintlichen “Hässlichkeit“ sollten ihn während seines ganzen Lebens begleiten. Dennoch wurde er in den 1950er Jahren zu einem er wichtigsten Repräsentanten des ranzösischen Chansons. In seine Drei-Minuten-Chansons packte er die ganz großen Dramen des Lebens: Sie handeln von der Liebe, werfen einen nostalgischen Blick auf die Kindheit und/oder wenden sich gegen die Bigotterie der Spießer. Mitunter werden die Chansons durch Textpassagen aus der Biografie von Jacques Brel verbunden.


Besetzung
Gesang: Markus Kiefer
Klavier: Martin Lelgemann
Zwischentexte: divers


Deutsche Übersetzung:
Klaus Hoffmann

Foto: Frank Kurczyk

Gefördert von:

Beginn: 19.30 Uhr
Eintritt: 15 € / "werkstatt"-Vereinsmitglieder 10 € / ermäßigt 5 €

Eintritt frei für Personen unter 20 Jahren!
Kein Vorverkauf / Reservierungswünsche an: info@werkstatt-ev.de

Each Vagabond

experimental synth pop/jazz

„Wuchernde, treibende Ideen“ (Jazzthetik)
„Immer wieder überrascht eine neue Idee, ein neuer Sound, ein neuer Rhythmus“ (SWR2)

Julia Ehninger und Florian Herzog sind Each Vagabond – ein innovatives Duo, das mit seinem frischen und experimentellen Sound begeistert. Kürzlich für den popNRW-Preis in der Kategorie Newcomer nominiert, überzeugt das Duo mit einem eigenen Sound, der glitchy Beats, atmosphärische Synthesizer-Klangwelten und jazzinspirierte Elemente verbindet – ein intensives, mitreißendes Hörerlebnis.

Ehningers facettenreicher und gefühlvoller Gesang verschmilzt mühelos mit Herzogs gekonntem Einsatz von modularen Synthesizern und Drumcomputern. Das Ergebnis ist eine mutige Mischung aus elektronischen Effekten, pulsierenden Basslines und komplexen rhythmischen Strukturen. Ihr Sound ist geprägt von 80er-inspirierten Synthesizern, fließenden Arpeggios und einem rohen, loopbasierten Ansatz, der ihren Songs eine besondere Tiefe verleiht.

Ihre jüngst veröffentlichte Debüt-EP unterstreicht ihren innovativen Stil und liefert eine „sehr hörenswerte“ (Music Allnew) und „eindrucksvolle erste Visitenkarte“ (Bedroom Disco).

Julia Ehninger (voice, synthesizers, fx)
Florian Herzog (modular synthesizers, drum machines, fx)

Links:

Beginn: 16.00 Uhr / Eintritt: 5 €

Ein Figurentheater ab 4 Jahren

Foto: Frank Kurczyk


Es raschelt im Müll, heraus kommt ein alter Esel, der so Einiges zu erzählen hat.
Lange Jahre hat er die Säcke unverdrossen zur Mühle getragen,
da sage noch einer Esel seien störrisch. Doch eines Tages lassen ihn seine Kräfte im Stich,
ein Mehlsack rutscht im den Buckel herunter. Da will ihn sein Herr aus dem Futter schaffen.
Der Hahn hört im zu, hat allerdings bereits im Suppentopf platz genommen,denn am Sonntag sollen Gäste zu Besuch kommen, die wollen einen Hahn in der Suppe haben.
Ob der Hahn sich vom Esel überzeugen lässt, mit nach Bremen zu kommen?
Dort möchte der Esel, der beste Lautenspieler unter der Sonne, Stadtmusikant werden.
Etwas besseres als im Suppentopf zu landen findet, man jedenfalls überall.

Das zeitlos schöne Märchen „Die Bremer Stadtmusikanten“ erzählt von vier Tieren, die den Menschen nicht mehr nützen – und von ihrer Suche nach einem neuen Weg durchs Leben.
Vier Freunde, die einen Traum verwirklichen wollen, scheitern – und doch ihr Glück finden.

https://daisy-blau.de/die-bremer-stadtmusikanten/

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Foto: Frank Kurczyk

Gefördert von:

Beginn: 19.00 Uhr / Teilnahme kostenlos!

ZWAR steht für Zwischen Arbeit und Ruhestand und bringt Menschen in Gelsenkirchen zusammen.

Unser Buch: Heinz Strunk, Zauberberg 2
Roman, erschienen bei Rowohlt 2024, 288 Seiten
Hardcover 25 €, Taschenbuch 15 €, EBook 21,99 € und gebraucht.

Links zum Autor und Roman

Heinz Strunk – Wikipedia
Buchkritik: Heinz Strunks Zauberberg 2

Den ZWAR-Literaturtreff gib es seit 2010. In ihm finden sich Menschen mit Lust an der Literatur und dem Austausch über das Gelesene. Das Spektrum ist weit - von anspruchsvoll bis unterhaltend, wobei das Eine nicht das Andere ausschließt. Die Treffen finden im Regelfall am ersten Donnerstag eines Monats in der Werkstatt, Hagenstraße 34 statt, an denen auch jeweils das Thema/Buch für den darauffolgenden Termin verabredet wird.
Und: Es ist ein offener Treff!
Deshalb: Interessierte sind herzlich willkommen
.

Die „Patin“ zur Gründung dieser Gruppe war die auch in Gelsenkirchen eingerichtete Initiative ZWAR (dieses Kürzel steht für ZWischen Arbeit und Ruhestand). Ziel von ZWAR ist, verkürzt gesagt, Netzwerke für Menschen in der nachberuflichen Lebensphase mit gemeinsamen Interessen zusammenzubringen. Zum Konzept gehört, dass diese Netzwerke/Kreise/Treffs o. ä. sich selbst organisieren, keine Vereine sind, keine Mitgliedsbeiträge erheben, überparteilich und konfessionell ungebunden sind. Und, wie erwähnt, offen für alle.  Details zur Initiative ZWAR und zu Partnern hier zwei Links:
ZWAR e.V. - Zwischen Arbeit und RuhestandOpens in a new window
ZWAR Gelsenkirchen – Website im Aufbau

Beginn: 19.30 Uhr
Eintritt: 10 € / ermäßigt: 5 €
Eintritt frei für Personen unter 20 Jahren!
Kein Vorverkauf / Reservierungswünsche an: info@werkstatt-ev.de

Eine zarte, harte, bluesige, rockige und sonstwie arrangierte Gitarre trifft auf Bernemanns Spoken Word Performance, der uns an diesem Abend u. a. aus seinem neuen Roman GROMZELL lesen wird.

Dirk Bernemann, geboren 1975 im westlichen Münsterland schreibt Romane, Kurzprosa, Theaterstücke, Songtexte und notfalls Lyrik. Lebt und arbeitet in Berlin.

Frank Niehues (© Frank Niehues)

Frank Niehues, schon immer Gitarrist der Band "Die Bauern".
Wurde im Westmünsterland geboren und sozialisiert, im Rest der Welt kultiviert, die Gitarre als Gefühlsausdruckmaschine hochfrequentiert.
Freut sich seinen alten Kumpel Dirk Bernemann musikalisch zu begleiten.

Als die älteste Bewohnerin des kleinen Ortes Gromzell mit 108 Jahren verstirbt, ist die Dorfgemeinschaft schwer erschüttert. Der Tod hat sich ausgerechnet Marie geholt, die ihm doch so lange von der Schippe gesprungen war. Die Trauernden suchen Trost bei Gott, doch als der Tod weiter um sich greift, wächst der Drang, selbst zur Tat zu schreiten und den Dorffrieden wiederherzustellen. Gestört wird dieser auch durch die aus Berlin zurückgekehrte Anna, deren Großeltern einst die umstrittene Deibelstube betrieben. Zudem ist da noch dieser Journalist, der über Maries Tod berichten will. Und stimmt es eigentlich, dass eine Berührung des Bestatters Eric Schade einem den eigenen, baldigen Tod ankündigt? Während zwischen Glaube und Aberglaube nach dem Schuldigen für all das Unheil gesucht wird, schwebt über dem Dorf ein ungewöhnlich großer schwarzer Vogel mit seltsam menschlichen Augen. »Gromzell« erzählt vom ewigen Widerstreit zwischen Leben und Tod sowie der Unfähigkeit des Menschen, aus freien Stücken zu verwelken, was bisweilen groteske Blüten trägt.

Gefördert durch die

Beginn: 19.30 Uhr
Eintritt: 15 € / "werkstatt"-Vereinsmitglieder 10 € / ermäßigt 5 €
Eintritt frei für Personen unter 20 Jahren!
Kein Vorverkauf / Reservierungswünsche an: info@werkstatt-ev.de

French Touch ist eine Hommage an die französische Musik, mit berühmten, harmonisch reichen und feinsinnigen Werken von Gabriel Fauré, Maurice Ravel und Jacques Ibert sowie aktuellen Valses Musettes von Richard Galliano.
Im aktuellen Programm wandelt das Gitarren-Akkordeon-Duo auch auf den Spuren des Tango Argentino.
Rhythmische Raffinesse und berührende Melodik spiegeln die Leidenschaft wider, die von der Musik Astor Piazzollas und seinen namhaften Vorgängern wie Aníbal Troilo und Carlos Gardel ausgeht.
Es ist genau diese Mischung, die ein genussvolles Konzert verspricht.

Gefördert von:

Beginn: 19.00 Uhr / Eintritt frei!
Ausstellungsdauer: 20.03. - 24.05.2026

Dagmar Gärtner

Zwei Menschen zeigen das, was sie von Menschen sehen, betrachten, analysieren, interpretieren und stellen das anderen Menschen vor. Zwei Positionen der Druckgrafik und Malerei, die sehr unterschiedlich, sehr ausgeprägt sind und doch Synergien schaffend sich ergänzen:

Dagmar Gärtner untersucht den Menschen, zerlegt ihn, abstrahiert seine Körperformen bis die Darstellungen in die Nähe der abstrakten Konstruktion geraten. Der Mensch löst sich in seine Formen auf. Ihre Betrachtungs- und Vorgehensweise zeigt sie in Malerei und Druckgrafik.

Dagmar Gärtner

Marayle Küpper bildet den Menschen überhaupt nicht ab, hat ihn aber immer zum Thema: Sie untersucht seine Hinterhöfe in verschiedensten Städten, Ländern und Kulturen und erlaubt damit Rückschlüsse auf den einzelnen Menschen und wie er sich seine Umwelt gestaltet. Der Wille zur Gestaltung schlägt um in die Destruktion, in dem Augenblick, wo die Natur nicht mehr berücksichtigt wird und sie zerstört wird. Die lebendigen  Strukturen der Natur werden durch die Unachtsamkeit des Menschen bedroht, wodurch letztendlich die Selbstzerstörung in den Blick der Druckgrafik von Marayle Küpper gerät.

Marayle Kuepper: Ruhrort Hinterhof

Dagmar Gärtner untersucht den Menschen, abstrahiert seine Körperformen bis die Darstellungen in die Nähe der abstrakten Konstruktion geraten. Der Mensch löst sich in seine Formen auf. Menschliche Figuren stehen in ihren Arbeiten symbolisch für alles, was das menschliche Dasein und Miteinander betrifft.
Die "Figur im Raum" ist somit Dagmar Gärtners zentrales künstlerisches Thema. 
Die Figuren mal mehr mal weniger abstrahiert, mal ruhig, mal in Bewegung,  teils mit zeichnerischen Elementen und Überschichtungen sind typisch für ihre Arbeiten.
Oft nur skizzenhaft angedeutet, durch Torsierung und Stilisierung, konzentriert  sich der Blick auf den Ausdruck der Figuren.

Dagmar Gärtner

Die Darstellungen des menschlichen Körpers, die Körperhaltung sind immer Bedeutungsträger. Geben dem Betrachter die Möglichkeit zu eigenen Gedankenprozessen. Sie stehen symbolisch für das menschliche Miteinander.
Die neuen Serien bleiben auf das Wesentliche reduziert, entschleunigen und verbannen visuelle Überstimmulation, beschränken sich auf eine funktionelle Gestaltungsart.
"Ich zeichne mit der Malerrolle" 
Acrylfarbe auf Leinwand oder Malplatte aufgetragen, wird gezielt ausgewaschen. So entstehen die typischen Strukturen.

Vita 

Lebt und arbeitet in Oberhausen, ist 1956 in Dortmund geboren und in Gelsenkirchen Buer  aufgewachsen.
Von 1977 - 1981 studierte sie an der Fachhochschule Düsseldorf Grafikdesign mit dem Schwerpunkt " Illustration" bei Prof. Brinkhaus und Prof. Meussen.
Danach arbeitete sie freiberuflich als Grafikerin. Unter anderem für die Stadt Gelsenkirchen (1984 Gestaltung der U-Bahnstation, Hans-Sachs-Haus) gemeinsam mit ihrem Vater Many Szejstecki.
Seit 1996 widmet sie sich ausschließlich der freien Kunst.   
Der Galerie "werkstatt" ist Dagmar Gärtner seit der Gründung 1976 eng verbunden. 
Sie ist seit vielen Jahren Mitglied der "Kunstinitiative Ruhr" in Oberhausen. 
Seit 1996 zahlreiche Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen vor allem im Ruhrgebiet (Oberhausen, Dortmund, Gelsenkirchen, Düsseldorf,  Recklinghausen) Wilhelmshaven, Assen (Niederlande), Tychy (Polen).

Marayle Küpper Malerei-Druckgrafik-Installation-Steinbildhauerei

Marayle Küpper


Die schwarze Kunst der Druckgrafik ist eine Darstellungsform mit unendlichen Möglichkeiten. Technisch herausfordernd entlockt sie dem Handwerker die Kunstfertigkeit im Umgang mit dem Werkzeug und dem Material. Dem Künstler eröffnet sie durch ihre Möglichkeiten Freiheiten durch Seriation und damit Variation in Farbe und Form.

Die Malerei ist das Einzigartige, die Ästhetik der Einmaligkeit in Farbe, Form und Materialität.

Die Motive die in der Grafik bereits relevant sind, greife ich in der Malerei ebenso aus, aber ganz anders: tritt in der Grafik die Linie in den Vordergrund ist es in der Malerei die Fläche und die Farbe. Die Installationen greifen auf die bildnerische Sprache von Grafik und Malerei zurück, werden dann Raum-greifend. Die Zielsetzung bleibt immer: die Emotion des Betrachters zu erreichen, ein Gefühl auszulösen, nachspürbar zu machen, auch wenn es nicht immer erklärbar ist.

Vita  

Ausbildung

1984 – 87 Schauwerbegestalterin bei Karstadt, Mülheim/Ruhr                                 
1987 Gestaltungstechnik, Germanistik und Sport an der Universität GH Essen
1989 Studienaufenthalt an der Universität in Coimbra, Portugal
1994 Abschluss des Studiums mit der Ersten Staatsprüfung in Gestaltungstechnik/Germanistik an der Universität-GH Essen, Prof. Knubel, Prof. Fantini
2015           Studium an der Europäischen Kunstakademie Trier bei Markus Tepe, freie Malerei. Druckgrafik bei Bernd Jußenhofen
2016           Studium an der Europäischen Kunstakademie Trier bei Ruth Clemens, Druckgrafik
2017          bei Robert Tichy, Aquarell
2019           bei Abdou Diatta, Holzschnitt
2023           Studium an der Europäischen Kunstakademie Trier bei Robert Matthes
2024           efau Dresden, D.S.Pfillips, Lithografie

Mitglied der Freien Duisburger Künstler
Mitglied des Duisburger Kunstvereins
Mitglied der Kunstinitiative Ruhr

https://marayle.com

Gefördert von:

Dienstag bis Freitag: 16.00 - 18.00 Uhr
Eintritt frei!
Während der Osterferien (30.03. – 11.04.2026) bleibt die „werkstatt“ geschlossen!

Dagmar Gärtner

Zwei Menschen zeigen das, was sie von Menschen sehen, betrachten, analysieren, interpretieren und stellen das anderen Menschen vor. Zwei Positionen der Druckgrafik und Malerei, die sehr unterschiedlich, sehr ausgeprägt sind und doch Synergien schaffend sich ergänzen:

Dagmar Gärtner untersucht den Menschen, zerlegt ihn, abstrahiert seine Körperformen bis die Darstellungen in die Nähe der abstrakten Konstruktion geraten. Der Mensch löst sich in seine Formen auf. Ihre Betrachtungs- und Vorgehensweise zeigt sie in Malerei und Druckgrafik.

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Dagmar Gärtner

Marayle Küpper bildet den Menschen überhaupt nicht ab, hat ihn aber immer zum Thema: Sie untersucht seine Hinterhöfe in verschiedensten Städten, Ländern und Kulturen und erlaubt damit Rückschlüsse auf den einzelnen Menschen und wie er sich seine Umwelt gestaltet. Der Wille zur Gestaltung schlägt um in die Destruktion, in dem Augenblick, wo die Natur nicht mehr berücksichtigt wird und sie zerstört wird. Die lebendigen  Strukturen der Natur werden durch die Unachtsamkeit des Menschen bedroht, wodurch letztendlich die Selbstzerstörung in den Blick der Druckgrafik von Marayle Küpper gerät.

Marayle Kuepper: Ruhrort Hinterhof

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Dagmar Gärtner untersucht den Menschen, abstrahiert seine Körperformen bis die Darstellungen in die Nähe der abstrakten Konstruktion geraten. Der Mensch löst sich in seine Formen auf. Menschliche Figuren stehen in ihren Arbeiten symbolisch für alles, was das menschliche Dasein und Miteinander betrifft.
Die "Figur im Raum" ist somit Dagmar Gärtners zentrales künstlerisches Thema. 
Die Figuren mal mehr mal weniger abstrahiert, mal ruhig, mal in Bewegung,  teils mit zeichnerischen Elementen und Überschichtungen sind typisch für ihre Arbeiten.
Oft nur skizzenhaft angedeutet, durch Torsierung und Stilisierung, konzentriert  sich der Blick auf den Ausdruck der Figuren.

Dagmar Gärtner

Die Darstellungen des menschlichen Körpers, die Körperhaltung sind immer Bedeutungsträger. Geben dem Betrachter die Möglichkeit zu eigenen Gedankenprozessen. Sie stehen symbolisch für das menschliche Miteinander.
Die neuen Serien bleiben auf das Wesentliche reduziert, entschleunigen und verbannen visuelle Überstimmulation, beschränken sich auf eine funktionelle Gestaltungsart.
"Ich zeichne mit der Malerrolle" 
Acrylfarbe auf Leinwand oder Malplatte aufgetragen, wird gezielt ausgewaschen. So entstehen die typischen Strukturen.

Vita 

Lebt und arbeitet in Oberhausen, ist 1956 in Dortmund geboren und in Gelsenkirchen Buer  aufgewachsen.
Von 1977 - 1981 studierte sie an der Fachhochschule Düsseldorf Grafikdesign mit dem Schwerpunkt " Illustration" bei Prof. Brinkhaus und Prof. Meussen.
Danach arbeitete sie freiberuflich als Grafikerin. Unter anderem für die Stadt Gelsenkirchen (1984 Gestaltung der U-Bahnstation, Hans-Sachs-Haus) gemeinsam mit ihrem Vater Many Szejstecki.
Seit 1996 widmet sie sich ausschließlich der freien Kunst.   
Der Galerie "werkstatt" ist Dagmar Gärtner seit der Gründung 1976 eng verbunden. 
Sie ist seit vielen Jahren Mitglied der "Kunstinitiative Ruhr" in Oberhausen. 
Seit 1996 zahlreiche Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen vor allem im Ruhrgebiet (Oberhausen, Dortmund, Gelsenkirchen, Düsseldorf,  Recklinghausen) Wilhelmshaven, Assen (Niederlande), Tychy (Polen).

Marayle Küpper Malerei-Druckgrafik-Installation-Steinbildhauerei

Marayle Küpper


Die schwarze Kunst der Druckgrafik ist eine Darstellungsform mit unendlichen Möglichkeiten. Technisch herausfordernd entlockt sie dem Handwerker die Kunstfertigkeit im Umgang mit dem Werkzeug und dem Material. Dem Künstler eröffnet sie durch ihre Möglichkeiten Freiheiten durch Seriation und damit Variation in Farbe und Form.

Die Malerei ist das Einzigartige, die Ästhetik der Einmaligkeit in Farbe, Form und Materialität.

Die Motive die in der Grafik bereits relevant sind, greife ich in der Malerei ebenso aus, aber ganz anders: tritt in der Grafik die Linie in den Vordergrund ist es in der Malerei die Fläche und die Farbe. Die Installationen greifen auf die bildnerische Sprache von Grafik und Malerei zurück, werden dann Raum-greifend. Die Zielsetzung bleibt immer: die Emotion des Betrachters zu erreichen, ein Gefühl auszulösen, nachspürbar zu machen, auch wenn es nicht immer erklärbar ist.

Vita  

Ausbildung

1984 – 87 Schauwerbegestalterin bei Karstadt, Mülheim/Ruhr                                 
1987 Gestaltungstechnik, Germanistik und Sport an der Universität GH Essen
1989 Studienaufenthalt an der Universität in Coimbra, Portugal
1994 Abschluss des Studiums mit der Ersten Staatsprüfung in Gestaltungstechnik/Germanistik an der Universität-GH Essen, Prof. Knubel, Prof. Fantini
2015           Studium an der Europäischen Kunstakademie Trier bei Markus Tepe, freie Malerei. Druckgrafik bei Bernd Jußenhofen
2016           Studium an der Europäischen Kunstakademie Trier bei Ruth Clemens, Druckgrafik
2017          bei Robert Tichy, Aquarell
2019           bei Abdou Diatta, Holzschnitt
2023           Studium an der Europäischen Kunstakademie Trier bei Robert Matthes
2024           efau Dresden, D.S.Pfillips, Lithografie

Mitglied der Freien Duisburger Künstler
Mitglied des Duisburger Kunstvereins
Mitglied der Kunstinitiative Ruhr

https://marayle.com

Gefördert von:

Beginn: 19.30 Uhr
Eintritt: 15 € / "werkstatt"-Vereinsmitglieder 10 € / ermäßigt 5 €

Eintritt frei für Personen unter 20 Jahren!
Kein Vorverkauf / Reservierungswünsche an: info@werkstatt-ev.de

Der Gitarrist und Multiinstrumentalist Radek Fedyk ist zu Gast bei der Konzertreihe "Hammer + 3".
Der in Polen geborene Musiker lebt in Deutschland und den Niederlanden und arbeitet überwiegend für Theater, Film und Tanz. Sein Spektrum an Genres und Interessen ist breit gefächert und reicht von zeitgenössischem Jazz, Weltmusik (Balkan, Oriental, Klezmer, Jazz Manouche) bis hin zu Minimal und Klassik, Alternative Rock und Pop sowie Elektronik. Sein Hauptarbeitsgebiet ist das Komponieren, Aufführen und Aufnehmen für Theater, Tanzaufführungen und Filme.

Der Kontakt zu Christian Hammer entstand über den Saxophonisten Dimitrij Markitantov, mit dem beide zusammenarbeiten, Christian in seiner Band Kaleidoskop.

Radek Fedyk (Foto: Anne Harbers)

Die Rhythmusgruppe bilden zwei versierte Musiker. Nils Imhorst ist ein vielbeschäftigter Kontrabassist, dessen Projekt „Tangolectrón“ an der Schnittstelle zwischen Tango und Electronica entstand. Weitere Studien führten ihn zur Klassik, zur Neuen Musik und zu grenzüberschreitenden Projekten wie z. B. dem Kioomars Musayyebi Quartett (mit dem er mehrfach in der "werkstatt" zu erleben war), in dem iranische Musik mit europäischem Jazz verschmilzt. Als Musiker ist Nils Imhorst auch Bestandteil der Theaterszene des Ruhrgebiets und bei den unterschiedlichsten Inszenierungen zu hören und zu sehen.

Nils Imhorst

Mit dem niederlänischen Schlagzeuger Nout Ingen Housz kommt ein Musiker erstmals in die werkstatt, der sowohl in den Niederlanden als auch im Ausland umfangreiche Spielerfahrung in verschiedenen Jazzbands sammelte, was auf zahlreichen CD-Einspielungen dokumentiert ist.Darüber hinaus ist er seit Jahren als Lehrer in tätig. So ist er ist u. a. Teil der Schulkonzertproduktion „Het Jazztijdperk” (Das Jazzzeitalter), einer Show über die Geschichte der Jazzmusik, die mit großem Erfolg in vielen Schulen und Theatern aufgeführt wird.

Nout Ingen Housz

Das Programm erstreckt sich von klassischem Jazzrepertoire über eigene Kompositionen zu balkaninspirierten Rhythmen.

Radek Fedyk: Gitarre
Christian Hammer: Gitarre

Nils Imhorst: Bass
Nout Ingen Housz: Schlagzeug

Gefördert von:

Beginn: 16.00 Uhr
Eintritt: 5 €

Kein Vorverkauf möglich, Reservierungswünsche bitte direkt an: daisy-blau@gmx.de

Foto: Frank Kurczyk

Figurentheater ab 4 Jahre

Gefangen in einem hohen Turm sitzt sie da, Rapunzel.
Sie schaut hinaus durch ein einziges kleines Fensterchen.
Der Turm hat weder Tür noch Treppe.

Jeden Tag kommt die große und mächtige Zauberin Blaukraut und bringt ihr ein Schüsselchen Blaukraut. Ob es auch andere essbare Dinge gibt?
Tag ein Tag aus ruft die Zauberin: „Rapunzel, Rapunzel! Lass dein Haar herunter und jetzt zieh mich herauf!“

Da springt ein kleines schwarzes Kätzlein zum Fenster herein.
Ob es wohl weiß, wie die Welt da draußen, außerhalb des Turmes, aussieht?

Eine Inszenierung vom Figurentheater Daisy Blau (Dauer: ca. 40 min.)

https://daisy-blau.de/rapunzel/

Gefördert von:

Beginn: 19.30 Uhr (Einlass ab 19.00 Uhr)
Eintritt: 15 € / "werkstatt"-Vereinsmitglieder 10 € / ermäßigt 5 €
Kein Vorverkauf möglich, Reservierung per Mail an: info@werkstatt-ev.de

Foto: Ana Maria Dinis

"Als kämpfte er mit einem widerspenstigen Tier

Ein Meister des Akkordeons tourt durch Europa und führt sein Publikum »durchs Dunkle zum Licht«.
Zabelov setzt Pedale ein, um bestimmte Soundeffekte zu erzielen, Töne zu verfremden. Manchmal meint man wirklich, elektronische Musik zu hören, Synthesizer, aber es ist am Ende immer nur Musik aus diesem einen Akkordeon.
Zabelov lässt das Akkordeon keuchen, fauchen, es flüstert, röchelt und klackert, wenn er manchmal nur die Bassknöpfe bedient, ohne Luft zu geben. Der ganze Apparat heult auf nach jähen Balgwechseln, vom Spieler mit voller Kraft aufgezogen, oder wimmert, wenn die Luft mit Macht zusammengepresst wird. Es wirkt beizeiten, als kämpfte Zabelov mit einem widerspenstigen Tier.
Jedenfalls spielt er nicht, sondern arbeitet, hart. Und er liefert. Er sagt, und das wirkt nicht auswendig gelernt, sondern aufrichtig, dass er den Schmerz und die Geschichte seiner Heimat in Musik übersetzen wolle. Auf alle Fälle versteht er es, große Gefühle zu inszenieren – und zu wecken.
Selbst in der kühlen Kongresshalle von Tampere gelingt ihm diese Aufführung eines minimalistischen musikalischen Dramas, in dem das Publikum »durch das Dunkle hindurch zum Licht kommt«, wie er sagt. Sein Lohn dafür ist helle Begeisterung im Saal.
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Aus einem Porträt von Ullrich Fichtner bei SPIEGEL Online vom 07.11.2025 (nur für Abonenten) mit dem Fazit: "Eine Begegnung ... mit Yegor Zabelov – einem Künstler, der berühmter sein sollte."

Yegor Zabelov ist einer der originellsten Akkordeonspieler Europas. Er ist Komponist und Autor von Musik für Theateraufführungen und Filme. Zabelovs Musik lässt sich als experimenteller Mix aus Akkordeon, Avantgarde, Jazz und neoklassischen Klängen beschreiben. Er ist dafür bekannt, erstaunliche Klänge zu produzieren, die über die übliche Akkordeonmusik hinausgehen.

Zabelov selbst findet Einflüsse für seine Kompositionen in minimalistischen Klassikern: Philip Glass, Steve Reich, Michael Nyman und auch Arvo Pärt, der finnische experimentelle Akkordeonist Kimmo Pohjonen und das Jazztrio Esbjörn Svensson Trio.

Zabelov widmet seine Arbeit der Erforschung der Möglichkeiten des Instruments, auf das er sich spezialisiert hat, und lotet dabei gekonnt dessen Grenzen aus. In seinen Händen wird das Akkordeon zum Werkzeug mystischer Erlebnisse und seine Auftritte gleichen einem musikalischen Ritual.

Foto: Mickey Obo

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Gefördert von:

Beginn: 18.00 Uhr !!!
Eintritt: 15 € / "werkstatt"-Vereinsmitglieder 10 € / ermäßigt 5 €

Kein Vorverkauf möglich, Reservierungswünsche per Mail an: info@werkstatt-ev.de

NippleJesus

von Nick Hornby

Die Geschichte des Monolog-Theaterstücks dreht sich um Dave, einen ehemaligen Türsteher, der einen neuen Job als Museumswächter in einer Kunstgalerie annimmt. Er wird beauftragt, ein kontroverses Kunstwerk namens NippleJesus zu bewachen, das eine Darstellung von Jesus ist – zusammengesetzt aus Hunderten von ausgeschnittenen Bildern von weiblichen Brüsten.

Zunächst ist Dave empört über das Kunstwerk, entwickelt aber allmählich eine gewisse Faszination und sogar eine Art Beschützerinstinkt dafür. Er beginnt, sich mit der Künstlerin und ihrer Absicht auseinanderzusetzen, hinterfragt seine eigenen Vorurteile und reflektiert über Kunst und Provokation. Doch dann erfährt er, dass er Teil einer viel größeren künstlerischen Inszenierung ist…

„NippleJesus“ behandelt auf humorvolle Weise den Umgang mit moderner Kunst, die Mechanismen des Kunstbetriebs und die Frage, was Kunst eigentlich darf und soll. Die Besonderheit dieser Inszenierung liegt in der direkten Verknüpfung von Theater und Bildender Kunst: Die "werkstatt" wird dabei zur Bühne und das Theaterstück zu einer interaktiven Reflexion über Kunst im gesellschaftlichen Kontext. Das Publikum erlebt Kunst nicht nur als Objekt der Betrachtung, sondern als lebendigen Diskursraum. Die Sprache Hornbys ist jedoch nicht intellektuell oder elitär und richtet sich dadurch eben nicht nur an ein Fachpublikum, sondern wirft in der Figur des ehemaligen Türstehers Fragen auf, die für jeden Menschen nachvollziehbar sind.

Nick Hornby ist der gefeierte Autor von weltweilt erfolgreichen Romanen wie „High Fidelity“, „About a boy“ oder „Fever Pitch“, die allesamt verfilmt wurden. Der Schauspieler Thorsten Brunow performt die One-Man-Show des ehemaligen Türstehers Dave. Für die Regie zeichnet Jens Dornheim verantwortlich, der zuletzt mit seiner Inszenierung „Die Ermittlung“ im Justizzentrum Gelsenkirchen für Aufsehen sorgte.

Gefördert von:

Beginn: 19.30 Uhr
Eintritt: 15 € / "werkstatt"-Vereinsmitglieder 10 € / ermäßigt 5 €

Eintritt frei für Personen unter 20 Jahren!
Kein Vorverkauf möglich, Reservierung per Mail an: info@werkstatt-ev.de

Im April sind drei feste Größen der Improvisierten Musik zu Gast bei der Konzertreihe Hammer+3 in der werkstatt. Der Kontakt zu Carl Ludwig Hübsch entstand über die Soundtrips NRW, bei denen Hammer die Konzerte in der werkstatt und Hübsch die Konzerte in Köln kuratieren. Seine Performance geht unter Verwendung von modernen und selbst entwickelten Spieltechniken weit über das übliche Tuba Klangklischee hinaus und man lernt die Tuba aus einer ganz neuen Perspektive kennen. Mit dem Pianisten, Keyboarder und Komponisten Philip Zoubek stand Hammer 2020 schon mal auf einer Bühne. Das war im Theater Gütersloh beim Preisträgerkonzert des WDR Jazzpreises, als Philip Zoubek den Preis für Komposition erhielt und The Dorf der Ehrenpreis zugesprochen wurde. (Den WDR Jazzpreis in der Kategorie Musikkulturen erhielt damals übrigens Bassem Hawar, der in der werkstatt auch kein unbekannter ist). Angelika Sheridan arbeitet als freischaffende Flötistin den Bereichen Improvisation, experimenteller und neuer Musik. Sie tritt international in verschiedenen Ensembles und Orchestern der improvisierten und neuen Musik auf. Es wird improvisiert und den Aspekten Klangforschung und Interaktion viel Raum gegeben.

Carl Ludwig Hübsch (Foto: Frank Post)

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Angelika Sheridan (Foto: Niclas Weber)
Philip Zoubek (Foto: Karl-F. Degenhard)
Christian Hammer (Foto: Bahram Shabani)

Angelika Sheridan: Flöten
Philip Zoubek: Synthesizer
Christian Hammer: Gitarre
Carl Ludwig Hübsch: Tuba

Gefördert von:

Beginn: 19.30 Uhr
Eintritt: 10 € / ermäßigt 5 €

Ein Konzert der Reihe "Soundtrips NRW"

Lê Quan Ninh & Michel Doneda
Freie Improvisation – Klangforschung – Momentbezogene Performance

Seit mehr als drei Jahrzehnten verbindet den französischen Perkussionisten Lê Quan Ninh und den Saxophonisten Michel Doneda eine intensive musikalische Partnerschaft, die zu den prägendsten in der europäischen freien Improvisationsszene zählt. 

Lê Quan Ninh (*1961, Paris) ist ein klassisch ausgebildeter Schlagzeuger und einer der innovativsten Klangforscher seiner Generation. Er begann mit Klavier und wandte sich in seiner Jugend der Percussion zu, später entdeckte er die freie Improvisation für sich. Seine musikalische Arbeit bewegt sich zwischen zeitgenössischer Musik, Performance, Tanz und experimenteller Improvisation. Ninh nutzt häufig ungewöhnliche Spielweisen und Objekte, um Klangräume zu öffnen, die über konventionelle Rhythmik und Struktur hinausweisen. Er war Mitbegründer des Perkussionsensembles Quatuor Hêlios und des Ensemble]h[iatus und hat in verschiedensten Formationen über 40 Tonträger veröffentlicht.

Michel Doneda (*1954, Brive-la-Gaillarde) gilt als einer der herausragenden Saxophon-Improvisatoren Europas. Als Autodidakt entwickelte er ein außergewöhnlich reiches klangliches Vokabular auf Sopran- und Sopraninosaxophon. In den frühen 1980er-Jahren gründete er in Toulouse ein Saxophontrio und tauchte bald in die internationale freie Szene ein – mit Auftritten und Kooperationen mit Musiker:innen wie John Zorn, Fred Van Hove, Barre Phillips und vielen anderen. Sein Spiel oszilliert zwischen leisesten Atemklängen, lyrischen Linien und eruptiven, fast schreienden Texturen. Doneda ist nicht nur auf der Bühne präsent, sondern auch als Initiator improvisierter Projekte und künstlerischer Netzwerke aktiv.

Gemeinsam erforschen Ninh und Doneda klangliche Grenzbereiche, in denen jede Aufführung ein einzigartiges, im Moment entstehendes Gespräch ist. Ihre Duos entfalten oft fragile, dichte Klanglandschaften, in denen Hören und Interagieren zur zentralen Gestaltungsenergie werden. Dabei rückt das gemeinsame Erforschen von Klangphänomenen – jenseits erzählerischer oder melodischer Konventionen – in den Mittelpunkt.

Wie immer bei den Soundtrips, sind im zweiten Set Gäste aus NRW dabei, diesmal:

Gunda Gottschalk - Violine
Anna Größbrink - Kontrabass

Gefördert von:

Beginn: 19.30 Uhr (Einlass: ab 19.00 Uhr)
Eintritt: 15 € / "werkstatt"-Vereinsmitglieder 10 € / ermäßigt 5 €
Kein Vorverkauf möglich, Reservierung per Mail an: info@werkstatt-ev.de

Toxodon lebt! In tiefem Gedenken an den vor 13.000 Jahren ausgestorbenen Pflanzenfresser improvisiert sich das urzeitliche Trio durch hohes Gras und weite Steppen.
Seit ihrer Open-Air-Bandgründung auf dem Moers Festival 2023 überleben Schlagzeuger Simon Camatta, E-Gitarristin Raissa Mehner und Vibrafonistin Salome Amend nur knapp, mit Hilfe von Elektronik und pliozänem Klimbim. Aus dem Dickicht auftauchende Themenköpfe und wildwüchsige Eigenkompositionen zwingen sie, sichere Trampelpfade zu verlassen.
Toxodons kurze, aber muskulöse Beine endeten nicht ohne Grund dreizehig, sodass es uns noch heute gern als an-den-borstigen-Haaren-herbeigezogene Analogie zur Seite steht: Drei Zehen, drei Silben, drei MusikerInnen aus drei Städten verbinden Ruhrgebiet, Rheinland und Bergisches Land und schaffen einen tollkühnen Wust aus halb-aquatischen Klangsphären und schroffen Independent Felsen.

jazzzeitung.de über den moers festival Auftritt von TOXODON:

Was für eine Intensität entstand im Zusammenspiel zwischen dem kraftvollen Schlagzeuger Simon Camatta, der noiseverliebten Gitarristin Raissa Mehner und der perkussiv zu Werke gehenden Vibrafonistin Salome Amend. Das rockte zuweilen mächtig, ließ aber auch feinsinnige Geräusch-Symbiosen entstehen.

TOXODON sind:

Raissa Mehner - guitar
Salome Amend - vibes
Simon Camatta - drums

Gefördert von:

Beginn: 19.30 Uhr
Eintritt: 10 € / ermäßigt 5 €

Kein Vorverkauf möglich, Reservierung per Mail an: info@werkstatt-ev.de

Jens Düppe - ego_D (Foto: Mark Steffen)

Jens Düppe gilt als einer der umtriebigsten unter den kreativen Drummern unseres Landes. 

Nun gibt es endlich auch das Soloprogramm, das er sich so lange schon vorgenommen hatte. Sensationell und einzigartig ist dieses neue Programm ego_D. Ein einzelner Performer zaubert hier mit Schlagzeug, Klavier und Synthesizer simultan fein ausbalancierte Klangwelten. Reich an Farben ist dieses Solo von Jens Düppe. Weltweite Konzertreisen und internationale Musikprojekte verarbeitet und vereint er hier persönlich und direkt, unverfälscht aus dem tiefsten Inneren und schafft eine Musik, die unmittelbar berührt. 2018 wurde er für den renommierten Echo Jazz Preis nominiert als bester Schlagzeuger national und 2019 erhielt Jens Düppe den WDR Jazz Preis im Bereich Improvisation.

Jens Düppe - Drums, Fender Rhodes, Elektronik

Jens Düppe - ego_D (Foto: Gerhard Richter)

Presse

„Klangkunstwerk von meditativer Eindringlichkeit.“
(Horst Peter Koll - Kölner Stadt Anzeiger)

„Jens Düppe fasziniert. Eine musikalische Reise von Freiheit und Leichtigkeit.“
(Axel Engels - Westfälische Nachrichten)

„Etwas völlig Neues. Ein herausragendes Werk.“
(Uwe Bräutigam - NRW Jazz)

„Jens Düppe, einer der einfallsreichsten Musiker im weiteren Bereich des zeitgenössischen Jazz.“
(Dietrich Schlegel - Jazz Podium)

„Traumhafte Melodien, fordernde Rhythmen.“
(Friedl - Stuttgarter Nachrichten)

„Jens Düppe, einer der innovativsten Vertreter der improvisierten Musik in Deutschland.“  
(Jazz- Zeitung)

Jens Düppe ego_D
Album on enja records 2022.

Album Cover by Ingrid Hertfelder, Artwork Ulrich Ambach

Gefördert von:

Beginn: 19.30 Uhr
Eintritt: 15 € / "werkstatt"-Vereinsmitglieder 10 € / ermäßigt 5 €

Kein Vorverkauf / Reservierungswünsche an: info@werkstatt-ev.de

Auch wenn die endgültige Besetzung noch nicht bestätigt ist, fest steht, dass dieses Konzert wieder ein Höhepunkt des Veranstaltungskalender der "werkstatt" wird. Imran Khan ist inzwischen eine feste Größe in Christian Hammers Konzertreihe!

Jens Pollheide & Imran Khan

Seit 2014 besteht eine nicht nur musikalische Freundschaft zwischen dem Sitar-Virtuosen Imran Khan und dem E-Bassisten/Flötisten Jens Pollheide, die 2021 in der gemeinsam produzierten CD „JI“ resultierte.
Durch die Zusammenarbeit über viele Jahre funktioniert das musikalische Verständnis zwischen Imran und Jens mittlerweile traumwandlerisch.

Bereits zum siebten Mal (!) kommt Imran Khan bei seinen Gastspielen in Europa auch in die "werkstatt", hat sich im Laufe der Jahre doch eine äußerst fruchtbare Zusammenarbeit mit Christian Hammer ergeben.
Erneut ist Imrans Schwager Naim Khan an den Tablas dabei und im Zusammenspiel der Beiden erklingt der so typische "Indien-Sound", der durch Hammers Gitarre und Pollheides Bass (und Flöte) so kongenial ergänzt wird.
Ein Höhepunkt im jährlichen Konzertkalender der "werkstatt"!

Imran Khan ist ein wichtiger jüngerer Sitarvirtuose, der sowohl klassische indische Musik spielt, als auch in verschiedenen Fusionsprojekten mit westlichen Musiker*innen spielt. Er erhielt seit seiner Kindheit von renommierten indischen Virtuosen wie Ustad Niyaz Ahmed Khan Sahab und Ustad Sultan Khan, der dem europäischen Publikum durch seine Zusammenarbeit mit George Harrison bekannt sein dürfte. Mehr Infos zu seinem musikalischen Wirken auf https://imrankhanmusic.com/

Jens Pollheide ist einer der gefragtesten E-Bassisten in der transkulturellen Musikszene des Ruhrgebiets, spielte lange Jahre bei „embryo“ und feierte 2023 mit dem „Transorient Orchestra“ das 20. Jubiläum. Er spielt darüberhinaus in zahlreichen transkulturellen Projekten und verschiedenen Formen der improvisierten Musik.

Naim Khan entstammt einer traditionellen indischen Musikerfamilie und spielt Tabla in der 8. Generation. Sein Tabla-Stil ist gekennzeichnet von großer Deutlichkeit, und er konnte mit renommierten indischen Musikern wie Ustad Sultan Khan, Ustad Niyaz Ahmed Khan, Raja Hassan, Sharib-Toshi, Richa Sharma, Kavita Krishnamurthy und anderen spielen.

Der Gitarrist und Gastgeber der Reihe „Hammer + 3“ Christian Hammer ist dem Publikum in der "werkstatt" und überhaupt dem Jazzpublikum in NRW bestens bekannt und findet in verschiedenen weltmusikalischen Kontexten immer passende jazzige Töne.

Gefördert von:

Beginn: 19.00 Uhr / Eintritt frei!
Ausstellungsdauer: 29.05. - 28.08.2026

Die Ausstellung „Blick über die Schulter“ würdigt das 50-jährige Bestehen der werkstatt und lädt Besucherinnen und Besucher zu einem besonderen Rückblick auf fünf Jahrzehnte gemeinschaftlichen künstlerischen Schaffens ein.

Die werkstatt wurde 1976 aus dem Wunsch heraus gegründet, einen eigenständigen Raum für künstlerisches Arbeiten zu schaffen. Ziel war es, unabhängig von Museumsdirektoren und Galeristen zu sein und die eigenen Ideen frei entwickeln zu können. Gleichzeitig entstand ein Ort, an dem die geschaffenen Werke unmittelbar präsentiert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden konnten. Die werkstatt verstand sich von Anfang an nicht nur als Arbeitsstätte, sondern als lebendiger Kulturraum, der Begegnung, Austausch und kreative Entwicklung fördert.

Ein zentrales Anliegen der werkstatt Künstler war es stets, Kunst nicht hinter verschlossenen Türen entstehen zu lassen. Besucherinnen und Besucher erhielten die Möglichkeit, den Künstlerinnen und Künstlern in der Entstehungsphase ihrer Werke über die Schulter zu schauen und den künstlerischen Prozess unmittelbar mitzuerleben. Dieser offene Einblick in das kreative Arbeiten wurde zu einem prägenden Merkmal der werkstatt und gab der Jubiläumsausstellung ihren Namen: „Blick über die Schulter“. Die Ausstellung vereint die Arbeiten aller aktiven Künstlerinnen und Künstler der vergangenen 50 Jahre und macht die Vielfalt der künstlerischen Positionen, Entwicklungen und Ausdrucksformen sichtbar.

Im Laufe der Jahrzehnte hat die werkstatt  zahlreiche Veränderungen in ihrer Besetzung erlebt. Künstlerinnen und Künstler kamen hinzu, andere gingen neue Wege – ein stetiger Wandel, der jedoch immer wieder durch neues Engagement, frische Ideen und gemeinschaftliche Verantwortung getragen und kompensiert wurde. Diese Dynamik hat die werkstatt geprägt und ihre kontinuierliche Weiterentwicklung ermöglicht.

Von den frühen Jahren als Ateliergemeinschaft bis zur Vereinsgründung in den 2000er Jahren spiegelt die Geschichte der werkstatt auch die Veränderung ihrer organisatorischen Strukturen wieder. Trotz aller Entwicklungen blieb das grundlegende Anliegen stets bestehen: die Förderung künstlerischer Freiheit, kollektiven Arbeitens und kulturellen Austauschs.

Die Ausstellung ist all jenen gewidmet, die sich über die Jahre hinweg künstlerisch oder auch in anderen Bereichen ehrenamtlich für den Kulturraum werkstatt eingesetzt haben. Ihr Engagement, ihre Leidenschaft und ihre Unterstützung haben diesen Ort geprägt und seine Bedeutung für das kulturelle Leben nachhaltig gesichert.

„Blick über die Schulter“ lädt dazu ein, die Geschichte der Werkstatt Künstler zu entdecken, künstlerische Prozesse nachzuvollziehen und die Menschen kennenzulernen, die diesen besonderen Ort über ein halbes Jahrhundert hinweg gestaltet haben.

Gefördert von:

Beginn: 19.30 Uhr
Eintritt: 15 € / "werkstatt"-Vereinsmitglieder 10 € / ermäßigt 5 €

Kein Vorverkauf / Reservierungswünsche an: info@werkstatt-ev.de

Mitreißender Groove, virtuoses Zusammenspiel und ein unverwechselbarer Sound – das Robert Mayer Organ Trio bringt frischen Wind in die Tradition des klassischen Hammond Orgel Trios. Inspiriert von Größen wie Larry Goldings, Joey DeFrancesco und Sam Yahel, präsentiert das Trio Eigenkompositionen, die stilistisch zwischen Modern Jazz, Fusion und traditionellem Orgel-Trio-Sound changieren.

Seit der Gründung 2015 überzeugt das Ensemble um Robert Mayer (Hammond Orgel) gemeinsam mit dem ausdrucksstarken Saxophonisten Philipp Sauer und dem vielseitigen Schlagzeuger Dirk Leibenguth durch musikalische Tiefe, Energie und Spielfreude.

Jeder Auftritt wird zu einem atmosphärischen Erlebnis – jazzig, groovend, authentisch.

Robert Mayer - Hammond Orgel
Philipp Sauer - Saxophon
Dirk Leibenguth - Schlagzeug

Gefördert von:

Beginn: 19.30 Uhr
Eintritt: 15 € / "werkstatt"-Vereinsmitglieder 10 € / ermäßigt 5 €

Kein Vorverkauf möglich / Reservierungswünsche an: info@werkstatt-ev.de

"The Blues Brawler" Foto: Jürgen Nobel

Our "Local Heroes": Hier fühlt sich die Band sauwohl und genießt den unmittelbaren, direkten Kontakt zum Publikum. Das Club-Konzert der "Blues Brawler", immer wieder gerne...

Foto: Jürgen Nobel

Wer sich gerne, nicht nur musikalisch, den Soul and Blues der 60er und 70er Jahre zu Gehör bringen möchte, ist bei den „Blues Brawlers“ bestens aufgehoben.  Mit kleinem, gediegenem Equipment gelingt den sechs Musikern ein „Déjà-vu“ im heute und jetzt.
Das Sextett versteht sich als musikalisches Einsatzkommando und ist allzeit bereit, dem geneigten Musikliebhaber sein können ans Ohr zu tragen. Es muss nicht immer laut sein, lautet die Devise. Ein jeder bringt seine kleine Ausrüstung mit ins Spiel und schon kann das Konzert beginnen. Am liebsten mögen es die Musiker intim, die werkstatt ist also ein idealer Ort.

Foto: Jürgen Nobel

Der Altrocker und ehemalige White Hot and Blue Gitarrist Jimi Hartwig lässt hier die vier Seiten des Bass schwingen, während sich Ulli (Bloodclub) an der Solo- / Rhythmusgitarre klangvoll dazu gesellt. Jordan am Keyboard weiß auf seine Weise mit den Tasten umzugehen bevor dann Stefan mit seinem Gesang dem Ganzen eine stimmliche Fülle gibt. Ohne Percussion würde dem ganzen das Salz im Arrangement fehlen, welches Yusuf an der richtigen Stelle einzustreuen weiß. Blues Harp Werner beatmet auf seine ganz eigene Art und Weise die Mundharmonika, so dass schnell hörbar wird, hier sind echte Blueser am Werk. Mit ihren rund 200 Jahren Musikererfahrung lässt sich nicht erklären, was man eben nur hören kann.

Den kompletten fotografischen Rückblick auf das 2024er der BLUES BRAWLER Konzert gibt es hier!

Gefördert von:

Beginn: 19.30 Uhr
Eintritt: 10 € / ermäßigt 5 €

Lieder aus Lateinamerika und Spanien – mit dem Düsseldorfer Sänger und Gitarristen Jochen Jasner geht es auf eine mitreißende musikalische Reise durch Argentinien, Kuba, Puerto Rico, Brasilien, Ecuador und das spanische Andalusien.
Jasner singt Tango-Klassiker des legendären Tangosängers Carlos Gardel und kubanische Bolero Evergreens. Außerdem Bossa Nova, Rumba, Milonga und poetische Balladen. Bewegende Lieder, zu denen er auch einiges (auf Deutsch) zu erzählen weiß.

Der ehemalige Folkwang- und Robert-Schumann-Hochschüler verschmelzt auf seiner Gitarre Klassik, Latin, Flamenco und perkussive Elemente zu einer exzellenten Spieltechnik. Das macht ihn zu einem vielseitigen Interpreten für lateinamerikanische und mediterrane Musik. Jasners Konzerte wurden als „virtuoses und beeindruckendes Multitasking mit beiden Händen und Stimme“ beschrieben.
Seine gefühlvollen Interpretationen von Volver, Dos gardenias oder Hijo de la luna zielen ins Herz und in die Beine – und versprechen einen unterhaltsamen Liederabend mit reichlich „sentimiento latino“.

www.jasner.de

Jochen Jasner (Gesang & Gitarre, Arrangements)
Studium Gitarre: Folkwang Hochschule Duisburg/Essen,
Studium Gesang: Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf.
Lebt und arbeitet als freischaffender Musiker und Gesangs- und Gitarrenlehrer in Düsseldorf

Gefördert von:

19.00 bis ca. 23.00 Uhr / Zugang zum Schiff ab 18.30 Uhr am Anleger "Sutumer Brücken"!
Infos zum Vorverkauf folgen rechtzeitig...

Unbedingt vormerken! Eine entspannte Schifffahrt mit guter Musik auf dem Rhein-Herne-Kanal.
Die musikalischen Datails stehen noch nicht fest. Ganz sicher wird es wieder eine fantastische Band geben...

"Symbolbild", keine Abbildung der "Santa Monika 2"