Skip to content

16.03.2024 / Maren Montauk – washed

Beginn: 19.30 Uhr
Eintritt: 15 € / "werkstatt"-Vereinsmitglieder 10 € / ermäßigt 5 €

Foto: Sophie Schwarz

Wenn Maren Montauk mit ihrem filigranen, katzenartigen und fast strengem Antlitz in schwarz gekleidet die Bühne betritt hält das Publikum den Atem an. Unerwartet sanft und auffallend leidenschaftlich erklingt eine Stimme von Weltformat, bewegt sich mühelos, herausfordernd, ja geradezu kämpferisch durch die schweren Wolken psychedelischer Gitarrenklänge und begegnet unprätentiös und aufrichtig der fremden und rauen Schönheit der Montauk Songs.

Man taucht ein in den Montauk Kosmos - ihr Körper und diese Stimme suchen in den mal höchst melodramatischen oder einfach stillen, puren Songs nichts weniger als den Sinn des Lebens. Diese Suche führt sie eben an Orte, an die sich die meisten Menschen gar nicht trauen würden. Doch in der Kunst ist alles erlaubt.

In ihrem aktuellen Programm „washed“ mit Pianist David Schwarz und Gitarrist Matthias Spruch lotet Maren Montauk die Untiefen der alternativen Popmusik aus, trifft in einem „Come Together“ auf Velvet Underground & Nico, Kate Bush, Portishead und die frühe Björk. Doch ein Cover wird keineswegs daraus, schafft Maren Montauk es doch souverän ihre Einflüsse in etwas vollkommen eigenständiges zu verwandeln, quasi in den Montauk-Äther zu sublimieren.

Maren Montauk erhielt zahlreiche Einladungen von Musik- und Kunstfestivals, Clubs und Theatern im In- und Ausland (u. a. Goethe Institut Konzerttourneen in Indien und Italien, Kunstfest Weimar, Nationaltheater Weimar, Theater Luzern, Festpielhaus Hellerau, Filmfestival Cottbus, Sehsüchtefestival Potsdam, A-Trane Berlin, Mensch Meier Berlin, Neubad Luzern, Saulkrasti Jazzfestival, Domicil Dortmund u.v.m).

„... eine momentan recht beliebte Kombination, Frau und Mann, die bei Maren Montauk (alias Maren Kessler) und David Schwarz aber mal nicht nach Electrorock und Krawall klingt. Sondern nach Kunstlied, dem man allerdings alle Betulichkeit entzogen hat. Das ist virtuos quengelnd, dunkel rockend, experimentell die Genre-Versatzstücke verrückend. Und mehr als nur interessant...” taz.de

Maren Montauk - Gesang
David Schwarz - Piano
Matthias Spruch - Gitarre

Gefördert von: