Beginn: 19.30 Uhr
Eintritt: 15 € / "werkstatt"-Vereinsmitglieder 10 € / ermäßigt 5 €
Kein Vorverkauf / Reservierungswünsche an: info@werkstatt-ev.de
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Oliver Schroer – Piano | Patric Siewert – Fretless Bass | Carlotta Ribbe – Vibraphon
In diesem Trio treffen drei Instrumente aufeinander, deren klangliche Eigenheiten einen ungewöhnlich offenen musikalischen Raum schaffen: das akustische Piano, der gesanglich bewegliche Fretless Bass und das schwebende Vibraphon.
Die Eigenkompositionen bewegen sich zwischen Jazz, improvisierter Musik und zeitgenössischer Kammermusik. Sie sind weniger Ausgangspunkt für festgelegte Abläufe als vielmehr Räume, in denen sich die Musik entwickeln kann. Melodische Fragmente, offene Harmonien, Stille und rhythmische Verschiebungen treten miteinander in Beziehung.
Dabei entsteht eine Musik, die Intimität und klangliche Weite miteinander verbindet. Der Fretless Bass übernimmt nicht nur eine tragende Funktion, sondern tritt als eigenständige melodische Stimme hervor. Das Vibraphon erweitert den Pianoklang um Resonanz, Farbe und Nachhall. Darüber entsteht ein Spiel, in dem die Grenzen zwischen Begleitung und Solostimme zunehmend verschwimmen.
Im Mittelpunkt steht die Interaktion der drei Musiker: Zuhören, Reagieren und Weiterentwickeln werden selbst zu kompositorischen Prinzipien. So entstehen fragile, manchmal meditative, dann wieder überraschend verdichtete Momente.
Die Musik des Trios sucht nicht die große Geste. Ihre Spannung entsteht aus Nuancen, Zwischenräumen und der Bereitschaft, musikalische Gedanken offen zu lassen.
Eine Musik zwischen Komposition und Improvisation – lyrisch, eigenständig und mit viel Raum für den Klang.
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Oliver Schroer stammt aus einer Musikerfamilie und spielt seit seinem 8. Lebensjahr Klavier. In Essen und Düsseldorf absolvierte er ein Kirchenmusikstudium mit Schwerpunkt Orgel, Klavier und Improvisation. Daran schloss sich ein Jazzstudium in Dortmund an. Musikalisch breit gefächert interessiert, ist Oliver Schroer bereits mit unterschiedlichen Musikrichtungen, wie Klassik, Jazz, Pop, Latin oder Funk in Berührung gekommen und ist bleibend auf der Suche nach neuen musikalischen Inspirationsquellen.
So decken auch die Formationen, mit denen er zum Teil bereits über Jahrzehnte hinweg musikalisch unterwegs ist, ein weites jazzmusikalisches Spektrum ab. Seit fast 20 Jahren spielt er als Organist im Duo mit dem Kölner Jazztrompeter Matthias Bergmann Konzerte im gesamten Bundesgebiet. Als Pianist und Komponist ist er im Weltmusiktrio „Schroer/ Bektas/ Nebel“ mit Ahmet Bektas (Oud) und Johannes Nebel (Kontrabass) etabliert. Sein Jazztrio „The Spam“ mit Patric Siewert (Bass) und Wilm Flinks (Drums) ist seit vielen Jahren, unter anderem mit Oliver Schroers facettenreichen Eigenkompositionen, in vielfältigen Settings und Locations konzertant in der Jazzszene präsent.
Dem Herner Jazzbassisten Patric Siewert (Jahrgang 1977), war schon früh klar, dass er Berufsmusiker werden möchte. Mit dieser Konsequenz hat er das Fach E-Bass an der ArtEZ Hochschule der Künste in Enschede (NL) studiert. Schon seine ersten Konzerte hat er mit Jazzgrößen wie Jan Wessels (Trompete), John Hondrop (Hammondorgel), Peter Beets (Piano) oder Randy Brecker (Trompete) gespielt. 2006 hat er den ersten Preis beim Internationalen Ensemble und Solisten Contest in Kerkrade (NL) gewonnen. Neben seiner Tätigkeit als Dozent für das Fach E-Bass ist er auch ein gefragter Live und Studio Musiker.
Seit 2008 organisiert er mit seinem Freund, Manager und Promoter Carsten Stoll die Konzertreihe „Underground Jazz“ in Herne.
Für die Krefelder Firma Bassline, spielt er als Endorser exklusiv die Bässe der WORP-Serie, die er auf nationalen und internationalen Bassevents („feel the bass“, „european bassday“) in Workshops und Konzerten präsentiert.
Die Vibrafonistin Carlotta Ribbe studiert derzeit Jazz-Vibrafon im Masterstudiengang an der Folkwang Universität der Künste. Ihren Bachelor of Music im Fach Musikpädagogik schloss sie 2024 mit Auszeichnung ab.
Als vielfach ausgezeichnete Musikerin wurde Carlotta zuletzt mit dem Folkwang Preis 2025 geehrt und gewann mit dem Ribbe/Barthel-Duo den Wettbewerb „Women in Jazz – Next Generation 2025“.
Erst im Mai 2026 war Carlotta Ribbe gemeinsam mit Till Brönner und Dieter Ilg Gastsolistin der WDR Big Band. Seit 2020 ist sie regelmäßig bei Urban-Art-Projekten wie Urbanatix zu erleben.
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