Beginn: 19.00 Uhr / Eintritt frei!
Ausstellungsdauer: 29.05. - 28.08.2026
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Die Ausstellung „Blick über die Schulter“ würdigt das 50-jährige Bestehen der werkstatt und lädt Besucherinnen und Besucher zu einem besonderen Rückblick auf fünf Jahrzehnte gemeinschaftlichen künstlerischen Schaffens ein.
Die werkstatt wurde 1976 aus dem Wunsch heraus gegründet, einen eigenständigen Raum für künstlerisches Arbeiten zu schaffen. Ziel war es, unabhängig von Museumsdirektoren und Galeristen zu sein und die eigenen Ideen frei entwickeln zu können. Gleichzeitig entstand ein Ort, an dem die geschaffenen Werke unmittelbar präsentiert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden konnten. Die werkstatt verstand sich von Anfang an nicht nur als Arbeitsstätte, sondern als lebendiger Kulturraum, der Begegnung, Austausch und kreative Entwicklung fördert.
Ein zentrales Anliegen der werkstatt Künstler war es stets, Kunst nicht hinter verschlossenen Türen entstehen zu lassen. Besucherinnen und Besucher erhielten die Möglichkeit, den Künstlerinnen und Künstlern in der Entstehungsphase ihrer Werke über die Schulter zu schauen und den künstlerischen Prozess unmittelbar mitzuerleben. Dieser offene Einblick in das kreative Arbeiten wurde zu einem prägenden Merkmal der werkstatt und gab der Jubiläumsausstellung ihren Namen: „Blick über die Schulter“. Die Ausstellung vereint die Arbeiten aller aktiven Künstlerinnen und Künstler der vergangenen 50 Jahre und macht die Vielfalt der künstlerischen Positionen, Entwicklungen und Ausdrucksformen sichtbar.
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Im Laufe der Jahrzehnte hat die werkstatt zahlreiche Veränderungen in ihrer Besetzung erlebt. Künstlerinnen und Künstler kamen hinzu, andere gingen neue Wege – ein stetiger Wandel, der jedoch immer wieder durch neues Engagement, frische Ideen und gemeinschaftliche Verantwortung getragen und kompensiert wurde. Diese Dynamik hat die werkstatt geprägt und ihre kontinuierliche Weiterentwicklung ermöglicht.
Von den frühen Jahren als Ateliergemeinschaft bis zur Vereinsgründung in den 2000er Jahren spiegelt die Geschichte der werkstatt auch die Veränderung ihrer organisatorischen Strukturen wieder. Trotz aller Entwicklungen blieb das grundlegende Anliegen stets bestehen: die Förderung künstlerischer Freiheit, kollektiven Arbeitens und kulturellen Austauschs.
Die Ausstellung ist all jenen gewidmet, die sich über die Jahre hinweg künstlerisch oder auch in anderen Bereichen ehrenamtlich für den Kulturraum werkstatt eingesetzt haben. Ihr Engagement, ihre Leidenschaft und ihre Unterstützung haben diesen Ort geprägt und seine Bedeutung für das kulturelle Leben nachhaltig gesichert.
„Blick über die Schulter“ lädt dazu ein, die Geschichte der Werkstatt Künstler zu entdecken, künstlerische Prozesse nachzuvollziehen und die Menschen kennenzulernen, die diesen besonderen Ort über ein halbes Jahrhundert hinweg gestaltet haben.
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