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20.03.2026 / Ausstellungseröffnung: Dagmar Gärtner und Marayle Küpper – Mensch; Mensch!

Beginn: 19.00 Uhr / Eintritt frei!
Ausstellungsdauer: 20.03. - 24. 05.2026

Dagmar Gärtner

Zwei Menschen zeigen das, was sie von Menschen sehen, betrachten, analysieren, interpretieren und stellen das anderen Menschen vor. Zwei Positionen der Druckgrafik und Malerei, die sehr unterschiedlich, sehr ausgeprägt sind und doch Synergien schaffend sich ergänzen:

Dagmar Gärtner untersucht den Menschen, zerlegt ihn, abstrahiert seine Körperformen bis die Darstellungen in die Nähe der abstrakten Konstruktion geraten. Der Mensch löst sich in seine Formen auf. Ihre Betrachtungs- und Vorgehensweise zeigt sie in Malerei und Druckgrafik.

Dagmar Gärtner

Marayle Küpper bildet den Menschen überhaupt nicht ab, hat ihn aber immer zum Thema: Sie untersucht seine Hinterhöfe in verschiedensten Städten, Ländern und Kulturen und erlaubt damit Rückschlüsse auf den einzelnen Menschen und wie er sich seine Umwelt gestaltet. Der Wille zur Gestaltung schlägt um in die Destruktion, in dem Augenblick, wo die Natur nicht mehr berücksichtigt wird und sie zerstört wird. Die lebendigen  Strukturen der Natur werden durch die Unachtsamkeit des Menschen bedroht, wodurch letztendlich die Selbstzerstörung in den Blick der Druckgrafik von Marayle Küpper gerät.

Marayle Kuepper: Ruhrort Hinterhof

Dagmar Gärtner untersucht den Menschen, abstrahiert seine Körperformen bis die Darstellungen in die Nähe der abstrakten Konstruktion geraten. Der Mensch löst sich in seine Formen auf. Menschliche Figuren stehen in ihren Arbeiten symbolisch für alles, was das menschliche Dasein und Miteinander betrifft.
Die "Figur im Raum" ist somit Dagmar Gärtners zentrales künstlerisches Thema. 
Die Figuren mal mehr mal weniger abstrahiert, mal ruhig, mal in Bewegung,  teils mit zeichnerischen Elementen und Überschichtungen sind typisch für ihre Arbeiten.
Oft nur skizzenhaft angedeutet, durch Torsierung und Stilisierung, konzentriert  sich der Blick auf den Ausdruck der Figuren.

Dagmar Gärtner

Die Darstellungen des menschlichen Körpers, die Körperhaltung sind immer Bedeutungsträger. Geben dem Betrachter die Möglichkeit zu eigenen Gedankenprozessen. Sie stehen symbolisch für das menschliche Miteinander.
Die neuen Serien bleiben auf das Wesentliche reduziert, entschleunigen und verbannen visuelle Überstimmulation, beschränken sich auf eine funktionelle Gestaltungsart.
"Ich zeichne mit der Malerrolle" 
Acrylfarbe auf Leinwand oder Malplatte aufgetragen, wird gezielt ausgewaschen. So entstehen die typischen Strukturen.

Vita 

Lebt und arbeitet in Oberhausen, ist 1956 in Dortmund geboren und in Gelsenkirchen Buer  aufgewachsen.
Von 1977 - 1981 studierte sie an der Fachhochschule Düsseldorf Grafikdesign mit dem Schwerpunkt " Illustration" bei Prof. Brinkhaus und Prof. Meussen.
Danach arbeitete sie freiberuflich als Grafikerin. Unter anderem für die Stadt Gelsenkirchen (1984 Gestaltung der U-Bahnstation, Hans-Sachs-Haus) gemeinsam mit ihrem Vater Many Szejstecki.
Seit 1996 widmet sie sich ausschließlich der freien Kunst.   
Der Galerie "werkstatt" ist Dagmar Gärtner seit der Gründung 1976 eng verbunden. 
Sie ist seit vielen Jahren Mitglied der "Kunstinitiative Ruhr" in Oberhausen. 
Seit 1996 zahlreiche Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen vor allem im Ruhrgebiet (Oberhausen, Dortmund, Gelsenkirchen, Düsseldorf,  Recklinghausen) Wilhelmshaven, Assen (Niederlande), Tychy (Polen).

Marayle Küpper Malerei-Druckgrafik-Installation-Steinbildhauerei

Marayle Küpper


Die schwarze Kunst der Druckgrafik ist eine Darstellungsform mit unendlichen Möglichkeiten. Technisch herausfordernd entlockt sie dem Handwerker die Kunstfertigkeit im Umgang mit dem Werkzeug und dem Material. Dem Künstler eröffnet sie durch ihre Möglichkeiten Freiheiten durch Seriation und damit Variation in Farbe und Form.

Die Malerei ist das Einzigartige, die Ästhetik der Einmaligkeit in Farbe, Form und Materialität.

Die Motive die in der Grafik bereits relevant sind, greife ich in der Malerei ebenso aus, aber ganz anders: tritt in der Grafik die Linie in den Vordergrund ist es in der Malerei die Fläche und die Farbe. Die Installationen greifen auf die bildnerische Sprache von Grafik und Malerei zurück, werden dann Raum-greifend. Die Zielsetzung bleibt immer: die Emotion des Betrachters zu erreichen, ein Gefühl auszulösen, nachspürbar zu machen, auch wenn es nicht immer erklärbar ist.

Vita  

Ausbildung

1984 – 87 Schauwerbegestalterin bei Karstadt, Mülheim/Ruhr                                 
1987 Gestaltungstechnik, Germanistik und Sport an der Universität GH Essen
1989 Studienaufenthalt an der Universität in Coimbra, Portugal
1994 Abschluss des Studiums mit der Ersten Staatsprüfung in Gestaltungstechnik/Germanistik an der Universität-GH Essen, Prof. Knubel, Prof. Fantini
2015           Studium an der Europäischen Kunstakademie Trier bei Markus Tepe, freie Malerei. Druckgrafik bei Bernd Jußenhofen
2016           Studium an der Europäischen Kunstakademie Trier bei Ruth Clemens, Druckgrafik
2017          bei Robert Tichy, Aquarell
2019           bei Abdou Diatta, Holzschnitt
2023           Studium an der Europäischen Kunstakademie Trier bei Robert Matthes
2024           efau Dresden, D.S.Pfillips, Lithografie

Mitglied der Freien Duisburger Künstler
Mitglied des Duisburger Kunstvereins
Mitglied der Kunstinitiative Ruhr

https://marayle.com