Beginn: 18.00 Uhr !!!
Eintritt: 15 € / "werkstatt"-Vereinsmitglieder 10 € / ermäßigt 5 €
Kein Vorverkauf möglich, Reservierungswünsche per Mail an: info@werkstatt-ev.de
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NippleJesus
von Nick Hornby
Die Geschichte des Monolog-Theaterstücks dreht sich um Dave, einen ehemaligen Türsteher, der einen neuen Job als Museumswächter in einer Kunstgalerie annimmt. Er wird beauftragt, ein kontroverses Kunstwerk namens NippleJesus zu bewachen, das eine Darstellung von Jesus ist – zusammengesetzt aus Hunderten von ausgeschnittenen Bildern von weiblichen Brüsten.
Zunächst ist Dave empört über das Kunstwerk, entwickelt aber allmählich eine gewisse Faszination und sogar eine Art Beschützerinstinkt dafür. Er beginnt, sich mit der Künstlerin und ihrer Absicht auseinanderzusetzen, hinterfragt seine eigenen Vorurteile und reflektiert über Kunst und Provokation. Doch dann erfährt er, dass er Teil einer viel größeren künstlerischen Inszenierung ist…
„NippleJesus“ behandelt auf humorvolle Weise den Umgang mit moderner Kunst, die Mechanismen des Kunstbetriebs und die Frage, was Kunst eigentlich darf und soll. Die Besonderheit dieser Inszenierung liegt in der direkten Verknüpfung von Theater und Bildender Kunst: Das Kunstmuseum Gelsenkirchen wird dabei zur Bühne und das Theaterstück zu einer interaktiven Reflexion über Kunst im gesellschaftlichen Kontext. Das Publikum erlebt Kunst nicht nur als Objekt der Betrachtung, sondern als lebendigen Diskursraum. Die Sprache Hornbys ist jedoch nicht intellektuell oder elitär und richtet sich dadurch eben nicht nur an ein Fachpublikum, sondern wirft in der Figur des ehemaligen Türstehers Fragen auf, die für jeden Menschen nachvollziehbar sind.
Nick Hornby ist der gefeierte Autor von weltweilt erfolgreichen Romanen wie „High Fidelity“, „About a boy“ oder „Fever Pitch“, die allesamt verfilmt wurden. Der Schauspieler Thorsten Brunow performt die One-Man-Show des ehemaligen Türstehers Dave. Für die Regie zeichnet Jens Dornheim verantwortlich, der zuletzt mit seiner Inszenierung „Die Ermittlung“ im Justizzentrum Gelsenkirchen für Aufsehen sorgte.
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