Beginn: 19.30 Uhr
Eintritt: 10 € / ermäßigt: 5 €
Eintritt frei für Personen unter 20 Jahren!
Kein Vorverkauf / Reservierungswünsche an: info@werkstatt-ev.de
Dirk Bernemann liest GROMZELL
Frank Niehues spielt Songs und Sounds
Eine zarte, harte, bluesige, rockige und sonstwie arrangierte Gitarre trifft auf Bernemanns Spoken Word Performance, der uns an diesem Abend u. a. aus seinem neuen Roman GROMZELL lesen wird.
.

.
Dirk Bernemann, geboren 1975 im westlichen Münsterland schreibt Romane, Kurzprosa, Theaterstücke, Songtexte und notfalls Lyrik. Lebt und arbeitet in Berlin. Seit Erstlingswerk "Ich hab die Unschuld kotzen sehen" erschien exakt vor 20 Jahren. Seitdem sind 15 weitere Bücher erschienen. Zuletzt veröffentlichte er 2024 den Roman KALK.
.

Frank Niehues, schon immer Gitarrist der Band "Die Bauern".
Wurde im Westmünsterland geboren und sozialisiert, im Rest der Welt kultiviert, die Gitarre als Gefühlsausdruckmaschine hochfrequentiert.
Freut sich seinen alten Kumpel Dirk Bernemann musikalisch zu begleiten.
.

.
.
Als die älteste Bewohnerin des kleinen Ortes Gromzell mit 108 Jahren verstirbt, ist die Dorfgemeinschaft schwer erschüttert. Der Tod hat sich ausgerechnet Marie geholt, die ihm doch so lange von der Schippe gesprungen war. Die Trauernden suchen Trost bei Gott, doch als der Tod weiter um sich greift, wächst der Drang, selbst zur Tat zu schreiten und den Dorffrieden wiederherzustellen. Gestört wird dieser auch durch die aus Berlin zurückgekehrte Anna, deren Großeltern einst die umstrittene Deibelstube betrieben. Zudem ist da noch dieser Journalist, der über Maries Tod berichten will. Und stimmt es eigentlich, dass eine Berührung des Bestatters Eric Schade einem den eigenen, baldigen Tod ankündigt? Während zwischen Glaube und Aberglaube nach dem Schuldigen für all das Unheil gesucht wird, schwebt über dem Dorf ein ungewöhnlich großer schwarzer Vogel mit seltsam menschlichen Augen. »Gromzell« erzählt vom ewigen Widerstreit zwischen Leben und Tod sowie der Unfähigkeit des Menschen, aus freien Stücken zu verwelken, was bisweilen groteske Blüten trägt.
.
.
Gefördert durch die
